Nachsorge Maßnahme PsyRENA

Nach Ablauf einer psychosomatischen Rehabilitationsmaßnahme steht vor allem die Festigung der erreichten Therapieergebnisse im Vordergrund. Der weitere Abbau von Depressionen und Ängsten spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Gegenzug wird der weitere Aufbau von Selbstsicherheit gefördert. Für wen eignet sich eine psychosomatische Nachsorge?

Sie haben eine stationäre psychosomatische Rehabilitation abgeschlossen oder
sind kurz vor der Entlassung


Sie haben in der Reha Ziele erreicht und möchten diese in den Alltag integrieren
oder vervollständigen


Sie möchten ein ambulantes Angebot nutzen

Sie möchten das Erlernte aus der stationären Rehabilitationsmaßnahme festigen
und in Ihrem gewohnten Umfeld übertragen


Sie möchten an der Bewältigung von psychosozialen und beruflichen Konflikten
arbeiten


Sie möchten Ihre Probleme am Arbeitsplatz bearbeiten

Sie möchten Ihre soziale Kompetenz fördern

Sie möchten sich selbst und Ihre Selbstwahrnehmung besser reflektieren können

PsyRENA umfasst in der Regel 25 Gruppengespräche. Diese werden als geschlossene oder halb offene Gruppe mit einer Gruppengröße von 8 bis 10 Personen durchgeführt. Die Dauer der Therapieeinheiten beträgt 90 Minuten. Ergänzend zu den wöchentlich statt findenden Gruppengesprächen werden für ein Aufnahme und Abschlussgespräch Einzelgespräche durchgeführt. Die Dauer der Einzelgespräche beträgt 50 Minuten. Eine Verlängerung in Form zusätzlicher Nachsorgeeinheiten ist nicht möglich.

Die Kosten für die Maßnahme trägt die Deutsche Rentenversicherung. Die Antragstellung für das Nachsorgeprogramm PsyRENA erfolgt über den behandelnden Arzt in der Reha Einrichtung.