Therapieverbund Hessen
Fachstellen Frankfurt | Fulda


Wir sind eine Beratungs- und Behandlungsstelle für suchtgefährdete und suchterkrankte Frauen, Männer sowie deren Angehörige und bieten außerdem psychosomatische Nachsorge in Form von Psyrena an. 

Beratung und Therapie


Unser Angebot richtet sich an Menschen, die sich zu allen Fragen im Zusammenhang mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit beraten lassen wollen. Bei Bedarf vermitteln wir ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlungen.

Die Fachstelle Frankfurt wird von der Stadt Frankfurt gefördert und ist seit 1990 von den Rentenversicherungen und Krankenkassen als Einrichtung zur Durchführung von ambulanten Therapien im Rahmen einer medizinischen Rehabilitation für Suchtkranke anerkannt.

Das Mitarbeiterteam ist interdisziplinär zusammengesetzt und besteht aus den Berufsgruppen Medizin, Psychologie, Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Die Mitarbeiter verfügen alle über entsprechende therapeutische Zusatzausbildungen.

Außerdem kooperieren wir im Sinne eines vernetzten Arbeitsverständnisses eng mit Krankenhäusern, niedergelassenen Ärzten, Psychologen und Fachkliniken, mit betrieblichen Sozialdiensten und unterschiedlichen Einrichtungen zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung, sowie mit Selbsthilfegruppen und Abstinenzorganisationen.

Unsere Beratungs- und Behandlungsangebote

Es ist auch möglich den ersten Termin in Form einer Videokonferenz (Zoom) durchzuführen.

Unser Leistungsangebot umfasst:

1. Beratung suchtgefährdeter und suchmittelabhängiger Frauen und Männer sowie deren Angehörige

2. Vermittlung in stationäre Therapie einschließlich der Antragsstellung

3. Ambulante Behandlung von Alkohol-, Cannabis- und Medikamentenabhängigkeit

4. Ambulante Nachsorge nach einer stationären Behandlung

5.MPU-Vorbereitung (nur in Frankfurt)

6. Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen zum Thema Sucht

7. Betriebsberatung sowie Seminare und Schulungen für Führungskräfte, Mitarbeiter*innen und Betriebsräte

Das ambulante Behandlungsangebot richtet sich vor allem an

1. Frauen und Männer, bei denen eine Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit besteht

2. Patienten, die nach einer stationären Behandlung weitergehende therapeutische Hilfen benötigen (ambulante Nachsorge)

3. Personen, bei denen ein Alkohol- und/oder Medikamentenmissbrauch vorliegt und eine Abhängigkeit droht.

Die ambulante Behandlung bietet die Möglichkeit, sich innerhalb des gewohnten Umfelds und Tagesablaufs intensiv mit der Gefährdung oder Abhängigkeit von Alkohol und/oder Medikamenten auseinanderzusetzen und so eine dauerhafte Abstinenz zu erreichen und zu festigen. In der Therapie gewonnene Erkenntnisse und Verhaltensweisen können über einen längeren Zeitraum im Alltag erprobt und sicher etabliert werden.

Die ambulante Behandlung eignet sich für Betroffene, die

- abstinenzfähig sind
- ein intaktes, soziales Umfeld besitzen

- die Bereitschaft haben, ihr Konsumverhalten zu überdenken und zu ändern
- im Anschluss an eine stationäre Entwöhnungsbehandlung weitere therapeutische
  Begleitung benötigen.

Ambulante Rehabilitation besteht aus

- wöchentlichen Gruppentherapiesitzungen
- regelmäßigen Einzeltherapiegesprächen
- themenbezogenen Gruppensitzungen, wie z.B. Rückfallprävention
- Gesprächen mit Angehörigen und Bezugspersonen
- regelmäßigen ärztlichen Konsultationen.

Die ambulante Behandlung dauert in der Regel 12, max. 18 Monate.
Im Rahmen der ambulanten Nachsorge beträgt die Behandlungsdauer 6 bis 12 Monate.

Kostenträger für die ambulante Behandlung sind die Rentenversicherungen und Krankenkassen. Wir helfen Ihnen bei der Antragstellung.

Die Kombitherapie in der Fachstelle Sucht

In enger Zusammenarbeit mit der Fachklinik Neue Rhön bietet die Fachstelle Sucht- Prävention und Therapie eine kombinierte stationär-ambulante Entwöhnungsbehandlung (Kombitherapie) an.

Eine Kombitherapie umfasst 8 Wochen stationäre Behandlung in der Fachklinik, anschließend ambulante Therapie in der Fachstelle Sucht.

Kostenträger sind auch hier die Rentenversicherungen und Krankenkassen.

Ziel der Nachsorge ist es, die Ergebnisse der stationären Behandlung zu festigen. Im Gedankenaustausch mit anderen Betroffenen und abstinenzerfahrenen Menschen finden Sie einen Weg, ein suchtmittelfreies Leben zu führen.

Die Fahrerlaubnisbehörde hegt Zweifel an Ihrer charakterlichen und/oder körperlichen Befähigung zum Führen eines Fahrzeug. Eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) wird angeordnet. Was nun? Nehmen Sie die MPU ernst, denn es ist keine leichte Prüfung. Ohne eine gute Vorbereitung bestehen nur ca. 30%. Die MPU findet in der Regel in der Zeit der Sperrfrist nach einem Fahrererlaubnisentzug statt.

Eine seriöse MPU-Vorbereitung hilft darüber hinaus, Rückfälle zu vermeiden und die Verkehrssicherheit dauerhaft zu verbessern.

Die Vorbereitung auf die MPU findetin Form von Einzel- und/oder Gruppengesprächen in Frankfurt statt.

Sie haben Interesse? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Suchtprävention in Firmen und Betrieben

Sucht beeinflusst die Arbeit und Arbeit die Sucht. Vorrangige Probleme sind nach wie vor Alkohol, Medikamente mit Suchtpotential, vor allem Beruhigungs-, Schlaf- und Schmerzmittel. Auch spielen illegale Drogen wie Kokain, Ecstasy, Amphetamine, Legal highs und vor allem Cannabis eine zunehmende Rolle.

Betrieben stellen wir gerne unser suchtspezifisches Fachwissen zur Verfügung und unterstützen beim Aufbau einer betrieblichen Suchtprävention und in der konkreten Beratungssituation vor Ort bei allen Fragen zur Suchtprävention und Suchthilfe.

Sie haben Interesse an einer Beratung?

Wir beraten Sie gerne und freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen. 

Hier haben Sie die Möglichkeit, direkt mit Ihrem Therapeuten Kontakt aufzunehmen.

Unsere Teams

Das Team in Frankfurt a.M

Ulrich Christoph 
Gremm. Diplom-Sozialpädagoge, Sozialtherapeut
E-Mail: u.gremm@therapieverbund-hessen.de

Marita Kraus
Diplom-Psychologin, Sozialtherapeutin (GVS)
E-Mail: m.kraus@therapieverbund-hessen.de

Katrin Schmäl
Diplom-Sozialpädagogin, Sozialtherapeutin (VDR)
E-Mail: k.schmael@therapieverbund-hessen.de

Anne Haerle
Dipl. Sozialpädagogin, M.A. Psychosoziale Beratung
Systemische Beraterin (DGSF), Suchttherapeutin
E-Mail: a.haerle@therapieverbund-hessen.de

Das Team in Fulda

Ulrich Christoph
Gremm. Diplom-Sozialpädagoge, Sozialtherapeut
E-Mail: u.gremm@therapieverbund-hessen.de

Dorothee Romeis
Psychologische Psychotherapeutin
E-Mail: d.romeis@therapieverbund-hessen.de

Marvin Wess
Sozialpädagoge, Suchttherapeut in Ausbildung
E-Mail: m.wess@therapieverbund-hessen.de

FACHSTELLE FRANKFURT a.M.

Therapieverbund Hessen gGmbH
Fachstelle Frankfurt
Metzlerstr. 34
60594 Frankfurt/M

Tel: 069-614464
Fax: 069-96231785

FACHSTELLE FULDA

Therapieverbund Hessen gGmbH
Fachstelle Fulda
Steinweg 20
36037 Fulda

Tel: 06652-991 0